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Die Luusangelntour

Die Luusangelntour

Die Luusangelntour

LÄNGE: ca. 28 Kilometer

BESCHREIBUNG: Lassen Sie sich vom Motto der Tour nicht abschrecken: „Luusangeln" abgeleitet vom Schimpfwort „lausiges Angeln" ist der westlichste Teil Angelns mit einer zwar weit schlechteren sandigen Bodenqualität (daher auch der wenig schmückende Name) aber einer doch umso vielfältigeren landschaftlichen Schönheit am Übergang von der sanfthügeligen Endmoränenlandschaft im Osten zur flachen Geest im Westen. Entlang der für die Landschaft typischen „Knicks" eröffnen sich immer wieder herrliche Ausblicke über die Wiesen und Felder.

STRECKENBESCHAFFENHEIT: Auf - mit Ausnahme des Waldweges entlang des Sankelmarker Sees - asphaltierten kleinen Nebenstraßen geht es entlang der landschaftstypischen Knicks durch die sanfte Hügellandschaft.

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In Oeversee fällt dem Radwanderer der Kirchenbau aus dem 12. Jahrhundert mit einem wehrhaften, aus dicken Felssteinen gemauerten Turm ins Auge. St. Georg diente im Mittelalter zur Verteidigung der strategisch wichtigen Treenefurt. Gleichzeitig war sie dem Heiligen Georg, dem Schutzpatron aller Reisenden, geweiht und bot Reisenden und Pilgern auf dem Weg nach Rom oder Santiago de Compostela Schutz. Besonders schön sind die restaurierten Gewölbemalereien.

Eine Wegstrecke auf dieser Tour fahren Sie direkt am Ufer des 66 Hektar großen Sankelmarker Sees, der zum Naturschutzgroßprojekt Obere Treenelandschaft gehört. Diese Flußniederung wurde in den vergangenen Jahren renaturiert und naturnah weiterentwickelt.

Zahlreiche Amphibien, der Storch und viele weitere bedrohte Tier- und Pflanzenarten finden hier ein „Überlebens"-Refugium ganz besonderer Art. Eine der Besonderheiten des Naturschutzgebietes ist die Vielfalt unterschiedlichster Landschaftstypen: die eiszeitlich geformte Grund-, End- und Stauchmoränen Angelns, die Sanderflächen Luusangelns und das Urstromtal der Treene. Trockene Lebensräume liegen eng mit Feuchtgebieten zusammen und bieten einer vielfältigen Tierwelt eine Heimat.

Im Süden passiert die Route das attraktive Gebiet des Treßsees. Fußwege führen durch diese Oase der Ruhe und Natur. Gelegentlich kreuzt man hier die Wege einer Schäferin, die mit ihrer Herde dafür sorgt, dass die Umgebung des Sees nicht - der natürlichen Sukzession entsprechend - verbuscht.

So ist die nördlich des Sees gelegene Binnendüne heute noch gut sichtbar und unter Naturschutz gestellt.

 

Weitere Informationen sind in der Touristinformation in Tarp erhältlich.

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